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Sonderausstellung

Der Kalte Krieg. Ursachen - Geschichte - Folgen
Eine Ausstellung des Berliner Kollegs Kalter Krieg und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

01.06. – 31.12.2016,
Dokumentationszentrum Schwerin

Vor dem Hintergrund angespannter Ost-West-Beziehungen und der Debatte über eine Wiederkehr des Kalten Krieges blickt die Ausstellung auf die Jahrzehnte zwischen 1945 und 1991 – vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Auflösung der Sowjetunion. Sie arbeitet die weltanschaulichen, politischen, militärischen und wirtschaftlichen Ursachen des Kalten Krieges in globaler Perspektive heraus. Und sie zeigt auf, dass dieser Konflikt die beteiligten Gesellschaften porentief durchdrang und nachhaltig veränderte.

Die Dynamik des nuklearen Rüstungswettlaufs, die als entscheidend für den Ursprung und die Zuspitzung des Kalten Kriegs gesehen wird, ist einer von drei Schwerpunkten. Ein weiterer Fokus ist auf die „heißen Kriege“ in der Dritten Welt gerichtet, die bis heute wirksame Traumata und ökonomische Entwicklungsdefizite verursachten. Schließlich widmet sich die Ausstellung zeitgenössischen diplomatischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen, die den Kalten Krieg mindestens zeitweilig eindämmten und abkühlten.

Damit fordert die Ausstellung nicht nur zur historischen Rückschau auf. Sie bietet zugleich Anknüpfungspunkte, sich mit aktuellen internationalen Konflikten oder aber mit den Spätfolgen des Kalten Krieges in der sogenannten Dritten Welt zu befassen, mit denen Europa heute konfrontiert ist.

Die Ausstellung präsentiert nicht nur rund 160 zeithistorische Fotos, Dokumente und Schaubilder. Besitzer von internetfähigen Telefonen können in der Schau mittels QR-Codes zeitgenössische Filmdokumente zu den Ausstellungsthemen abrufen.

Das Dokumentationszentrum zeigt die Ausstellung vom 01.06.2016 – 31.12.2016, jeweils dienstags - freitags von 12.30 – 16.00 Uhr.